Q&A: Blogging Tips

Hallo meine Lieben! Im heutigen Post hoffe ich, euch einige offene Fragen beantworten zu können, die sich in letzer Zeit in meiner Inbox gesammelt haben. Früher habe ich noch jede dieser Anfragen einzeln beantwortet, aber nachdem sich die Fragen einfach oft wiederholen gibt es die wichtigsten heute kompakt hier zum Nachlesen.

Question No. 1:
Wie sieht dein Alltag als Bloggerin aus?

Eine der Fragen, die ich am öftesten gestellt bekomme, und dabei sehr schwer zu beantworten: Seitdem ich den Dolce Petite wirklich ernsthaft betreibe hat bei mir keine Woche ausgesehen wie eine andere. Mein einziger täglicher Fixpunkt ist es, morgens bei meinem ersten Matcha Latte im Office meine To Do-Liste zu zücken und drei Punkte zu notieren, die absolut an diesem Tag erledigt werden müssen. Alles was darüber hinausgeht ist optional, und so bleibe ich wirklich fokussiert anstatt unwichtige, aber zeitintensive Tasks abzuarbeiten bis der Tag vorbei ist!

Um effizient zu sein plane ich zum Beispiel alle meine Instagram-Postings eine Woche im Voraus, nehme mir einen ganzen Tag nur zum Shooten, einen zum Verfassen von Blogposts oder auch einen Tag um sämtliche E-Mails zu beantworten, die über die Woche liegengeblieben sind. Wenn ich versuchen würde, alle diese Dinge zu vermischen und immer gerade das zu jonglieren, was ansteht (eine Veröffentlichung, ein Shooting, eine Vorschau zu einem Kunden zu schicken) würde ich vermutlich sehr schnell den Überblick verlieren.

Meistens plane ich diese geblockten Tätigkeiten rund um Events und Presseeinladungen, die auch einen großen Teil dieser Tätigkeit ausmachen, denn neben Netzwerken hilft es mir immer auf dem neuesten Stand zu sein und spannende neue Kollektionen kennenzulernen. Oft ergibt es sich zum Glück, dass ich mit Kolleginnen einen Event gleich mit einem Shooting verbinden kann!


 

 

 

 

 

 

Question No. 2:
Welche Kamera benutzt du und wie bearbeitest du deine Fotos?

Aktuell shoote ich alle meine Blog-Fotos auf einer Nikon D5300 mit einem 50 mm 1:1,8G Objektiv. Am liebsten bin ich hier im RAW-Modus und bearbeite die Fotos anschließend in Photoshop, um Licht- und Farbverhältnisse zu optimieren oder kleine Retuschen vorzunehmen. Zuletzt habe ich mir für Reisen die Canon G7x Mark II zugelegt, und als nächstes auf der Wunschliste steht definitiv eine Vollformatkamera!

Auf Instagram werden natürlich auch viele Fotos gepostet, die ich für den Blog erstellt habe, aber wenn es rein Postings für Social Media geht verwende ich auch sehr gerne mein iPhone 7 Plus. Ganz besonders im Portrait-Modus kann man hier Aufnahmen machen, die schon ganz nah an das Ergebnis einer Spiegelreflexkamera kommen! Hier ist ein Beispiel dafür aus meinem Vietnam-Urlaub. Um meine Handyfotos zu bearbeiten sind meine Lieblingsapps Snapseed und VSCO, und jedem der gerne eine Vorschau seines Feeds sehen möchte lege ich UNUM ans Herz, denn in der kostenlosen App kann man wunderbar vorausplanen und sogar schon die Caption sowie Hashtags einfügen. Es macht den Workflow um einiges leichter, und es passiert nicht mehr, dass man ein Foto nach dem Posten gleich wieder löscht, weil es nicht in den Feed passt :)

 

 

 

 

 

Question No. 3:
Welche Tipps kannst du jemandem geben, der einen Blog starten möchte?

Wie so viele andere auch habe ich anfangs den Fehler gemacht, auf Blogger zu beginnen. Ich würde aber jedem der ernsthaft einen Blog betreiben möchte empfehlen, von Anfang an auf WordPress zu bloggen. Die Chancen stehen gut, irgendwann sowieso zu WordPress zu wechseln, und der Umzug ist sehr zeitaufwändig.
Bevor ihr euch aber eine Website einrichtet und euch mit einer teuren Kamera ausstattet empfehle ich allerdings, doch einmal eine Zeit lang nur auf Instagram zu posten und dort zu sehen, ob euch die Arbeit überhaupt Spaß macht. Dort könnt ihr eine kleine Community bilden und vielleicht schon ein Gefühl dafür bekommen, worüber ihr schreiben oder welche Richtung ihr einschlagen möchtet.
Was ich euch unbedingt empfehlen möchte sind Bloggerkonferenzen! Hier in Österreich kann ich das Fashioncamp Vienna besonders empfehlen: Die Vorträge und Workshops liefern einen großen Einblick in die verschiedensten Themen, die für Blogger essenziell sind. Ein weiterer Grund, wieso ich Konferenzen empfehle, ist der soziale Aspekt: Die Kolleginnen die ich im Rahmen solcher Veranstaltungen kennengelernt habe sind mittlerweile zu treuen Shootingpartnerinnen und sogar Freundinnen geworden. Am meisten lernt man aus dem Austausch mit Kollegen!

 

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Ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen
Einblick in mein Leben als Bloggerin liefern,
und euch mit dem einen oder anderen Tipp helfen. 

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